shutterstock - Urheberrecht: bpbnd

shutterstock – Urheberrecht: bpbnd

Die Arbeiten für neues Fahrgast-Terminal auf Norderney gehen in die Schlussphase.

Das am Molenkopf des Norderneyer Hafens entstehende neue Hafenterminal läuft seiner Fertigstellung entgegen. Künftig wird es beide Anlegestellen der frisia-Fähren miteinander verbinden. Schon jetzt lässt der Rohbau das fertige, moderne Hafenterminal erkennen. Die Gestaltung erinnert dabei an eine Sanddüne!

In der unteren Ebene des Gebäudes befinden sich ein Fahrkarten- und ein Infoschalter von Reederei und Kurverwaltung. Auch großzügige Wartebereiche mit Sitzgelegenheiten, und ein Kioskbereich sowie sanitäre Anlagen, findet man in der Zukunft hier. Im Obergeschoss wird die Verwaltung der Reederei beherbergt.

Die Aussichtsplattform der oberen Ebene wird ein Highlight darstellen, und einen freien Blick auf das Wattenmeer und das Geschehen im Hafen ermöglichen. Wer am Hafen Speisen und verweilen möchte, wird sich über ein Restaurant mit Außenterrasse freuen, das ebenfalls in der Planung ist.

Weitere Infos zum Terminal und auch einen visualisierten Entwurf finden Sie auf der Webseite von frisia.

 

 

 

Quelle: Thomas Kohler, flickr, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.deEs ist Sommer auf Norderney und die beste Zeit, um an den bewachten Stränden der Insel in den Fluten der Nordsee Baden zu gehen.

Aber vergessen Sie Ihre Scheckkarten nicht. Es stehen zwar keine Geldautomaten am Strand, mittels derer man Bargeld abheben könnte, aber gelegentlich erscheinen zauberhafte Medusen.

Diese Lebenskünstler zählen zu den ältesten Tieren dieser Erde und sind in allen Meeren zu Hause. Die kleinen Feuerqaullen sind allerdings nicht des Menschen liebster Freund. Meistens sind zwar nicht hochgefährlich, aber sie können sehr unangenehm sein und eine Hautreaktion namens Dermatitis medusica auslösen. Im schlimmsten Fall können Sie auch einen allergischen Schock verursachen.

Es ist also auf jeden Fall schnelles Handeln gefragt. Wenn nun solch ein Exemplar auf dem Bein des Schwimmers sein neues Daheim sucht, dann kann Ihre Scheckkarte Ihnen gute Dienste leisten. Denn mit ihr kann das Tier mühelos wieder abgeschabt werden ohne das der Helfer selbst die Tentakel der Qualle berühren muss. Danach sollte man die Haut mit Meerwasser spülen (kein Süßwasser oder Essig). Wenn sich die Schmerzen danach nicht bessern, ist ein Arztbesuch anzuraten.

Bildquellen: Qualle ungeändert von Henning Leweke, flickr; Scheckkarten ungeändert von Thomas Kohler, flickr, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

 

 

 

Kitesurfen wird auch auf Norderney immer beliebter. Allerdings gelten hier wegen der Lage der Insel im Weltnaturerbe Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer einige Bedingungen, die es zu beachten gilt.

Dieser Wassersport ist ausschließlich in den Sommermonaten erlaubt, wenn die Brutzeiten der Vögel vorüber sind.

Darüber hinaus gelten Zonenverbote, die strikt einzuhalten sind.  Genaue Auskunft erteilt hierzu die Grafik auf der Internetseite der Stadt Norderney. Dort ist zu lesen, dass am Nordstrand östlich von Cornelius bis ca. zur weiße Düne in der Zeit vom 1.April bis zum 31.Oktober und im Wattenmeer unterhalb des Surfbeckens vom 1. Mai bis zum 15.september „gekitet“ werden darf.

 

kitesurfer auf norderney

 

Summertime 2016

Die Summertime findet am Nordstrand statt.

Für alle, die nicht von gestern sind und Morgen mit dabei sein wollen: Freuen Sie sich schon jetzt auf das Sommer-Event von Norderney, das es mit wenigen Jahren der Durchführung, schon zu einem Klassiker gebracht hat.

Vom 27.-31 Juli 2016 finden am Nordstrand wieder aufregende Veranstaltungen statt. Neben den musikalischen Top Acts, dieses Mal performt durch Johannes Oerding, Unheilig und Cro, gibt es auch wieder ein interessantes sportliches Programm. Noch gibt es hierzu keine weiteren Details, diese können Sie jedoch später über die Webseite http://www.summertime-norderney.de erfahren.

Wir hoffen, Sie sind auch dabei.

Broschüre für 2,-€

Broschüre Norderney barrierefrei

Die Bürgerstiftung Norderney hat den Wegweiser Norderney barrierefrei veröffentlicht. In einer fast zweieinhalb jährigen aufwendigen Arbeit hat die Projektgruppe ehrenamtlich alle Informationen für Menschen mit Handicaps zusammengetragen. Zielgruppe sind Menschen mit Gehbehinderung und Nutzer von Rollatoren oder Rollstühlen.

Der Wegweiser verschafft Personen mit einem Handicap so einen guten Überblick, wo man sich barrierefrei bewegen kann. Die Broschüre verweist insbesondere auf Orte und Wege, an denen sich Hindernisse in den Weg stellen. Auf einer ausklappbaren Seite sind Straßen und Wege in den drei Ampelfarben grün, gelb und rot markiert. So erkennt man auf einen Blick die Strecken, auf denen man sich problemlos oder nur eingeschränkt oder auch gar nicht fortbewegen kann.

Genannt werden im Einzelnen z.B. Wege, Rampen und deren Steigungen, Einkaufmöglichkeiten, Restaurants, Unterkünfte, medizinische Einrichtungen, Apotheken, Hilfsdienste, Ämter, Behindertenparkplätze und –toiletten, das Krankenhaus und Kirchen.

In Vorbereitung ist auch eine Website, in der all diese Informationen online zur Verfügung stehen werden. Damit können anreisende Gäste ihren Aufenthalt auf Norderney bereits im Vorfeld gut planen und unliebsame Überraschungen vermeiden.

Der Wegweiser kann für zwei Euro erworben werden.

andrej pol, shutterstockNorderney ist eine wunderschöne Insel, besonders in den Sommermonaten. Sie kann aber auch körperliche Grenzerfahrungen liefern, die am herausfordernsten sicherlich in der übrigen Jahreszeit sind. Gerade wenn es trüb und eher winterlich verregnet ist, hilft das Wetter gut gegen schlechte Stimmungen und bietet dem Körper die geeigneten Reize, um ihn zu kräftigen. Ein Spaziergang oder eine Radtour an der frischen Nordseeluft werden so zu einem ganzheitlich vitalisierenden Erlebnis. Sich dabei auch noch gegen den Wind zu bewegen, fordert einen erhöhten Energiebedarf und lässt Spuren im Gesicht zurück, die fühlbar sind.

Auf diese Weise wird die körperliche Fitness gesteigert, und das sieht man Ihnen an den geröteten Wangen an, wenn sie nach der Anstrengung zur Erholung in ein Cafe gehen. Der Wind, die Gischt und die Temperaturen fördern die Hautdurchblutung. Der Wärmeentzug verengt die Blutgefässe, so dass es bei einer anschließenden Erweiterung im Warmen zu dem typischen Brennen im Gesicht kommt. Das ist Training für das Gefäßsystem. Dabei werden mit der wohligen Wärme auch Immunzellen aus dem Lymphsystem aktiviert. Insbesondere Kaltreize führen so zu einer generellen Kräftigung des Körpers, und die Bewegung an der guten windigen Luft trainiert Muskulatur und Atemvolumen.

Für einen therapeutischen Effekt sollte man zwischen 7-21 Tagen zweimal täglich an die Luft gehen, um sich entsprechend aktiv zu verhalten. Also – Nase in den Wind und ab an den Strand, auch bei schlechtem Wetter. Wer mag, kann auch die Thalasso-Therapie vom Badehaus Norderney nutzen, und in der Gruppe sich den Herausforderungen stellen.

17. Korps Gedächtnislauf

17. Korus-Gedächtnislauf

Der Korus-Gedächtnislauf findet alljährlich zu Ehren der Stifter Alwine und Eduard Korus statt. Der Stifter verfolgt die Förderung des Wohlfahrtswesens, der Alten- und Jugendhilfe, des Sports und der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.

Der diesjährige 17. Lauf fand am Sonntag, den 6. März 2016 bei wunderschönem Sonnenschein statt.

Dabei waren für die Jugendlichen verschiedene Streckenläufe von 400 bis 2.000 Meter vorgesehen. Wobei Hindernisse, wie Sandhügel und Krabbelstrecken zu überwinden waren. Es nahmen 70 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 17 Jahren an dem Wettbewerb teil. Gestartet wurde in altersgleichen Gruppen. Der Korus-Gedächtnislauf endete mit einer Siegerehrung und anschließendem Kaffee und Kuchen. Urkunden, Medaillen und Pokale wurden von der Stiftung gesponsort. Sportlicher Veranstalter war in diesem Jahr die Leichtathletik- und Triathlonsparte des TUS Norderney.

 

https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Molekuel/gallery

Bild von Malte, wikimedia, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Molekuel/gallery

Der Norderneyer Nationalpark ist immer für eine Überraschung gut. Nach 170 Jahren der Abwesenheit haben Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung eine botanische Seltenheit im Wattenmeer entdeckt: den echten Meerkohl, der laut niedersächsischer „Rote Liste“ als extrem selten gilt.

Im Schlick des Wattenmeeres wurden bislang mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten gezählt. Nun ist es eine mehr. Die 30-60 cm hohe Staude, auch Mondraute genannt, findet sich generell an kiesigen Regionen der Küste von Nord- und Ostsee. Sie benötigt jedoch besondere Bedingungen für ihr Gedeihen und bevorzugt Brackwassertümpel mit dem richtigen Gehalte an Salzwasser.

Engländer und Franzosen schätzen den Meerkohl in ihrer Küche und verzehren Blätter und Sprossen, die geschmacklich eine Ähnlichkeit zum Brokkoli bzw. Blumenkohl aufweisen. Mit einem hohen Gehalt an Vitamin C lässt sich dieses Gemüse ungeschält verarbeiten wie Spargel, also durch kurzes Kochen in Salzwasser und serviert mit ein wenig Butter.

Hoffentlich bleibt der Meerkohl diesmal ein wenig länger auf Norderney ansässig.

Beitragsbild: Malene Thyssen, http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene

 

Schon beim Anlegen der Fähre am Hafen von Norderney fällt es einem sofort auf: das neue Nationalpark-Erlebniszentrum (NEZ) – auch „Wattwelten“ genannt. Denn auf dem Terrassendach des Gebäudes thront ein riesiger Metallvogel, der Ornithopter. Das Modell eines Schwingenflugzeuges ist sogar begehbar und stellt eine Kornweihe dar (Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen), die einem als Maskottchen der Ausstellung immer wieder mal begegnet.

4,5 Millionen Euro und 9 Monate Bauzeit waren nötig, um das Gebäude aus dem Boden zu stampfen. Optisch erscheint das Haus wie zwei ineinander geschobene Schachteln, und es ist an der Außenfasade mit interessanten Details ausgestattet. Zum einen findet man eine Riffelstruktur aus Holz, die an den Wattsand erinnert. Zum anderen gibt es einen Bereich, der mit 1500 drehbaren Windanzeigern bestückt ist, die wohl tatsächlich auch vom Wind immer wieder neu angeordnet werden.

Von der Dachterrasse gibt es einen phänomenalen Blick auf das umliegende Land, dessen interessante Punkte auf Info-Tafeln beschrieben werden. Dabei weht durchaus ein frisches Lüftchen durch den Nacken, der in einem Luft-LAB auch mit einer Windmaschine künstlich erzeugt werden kann.

Im Inneren findet der Besucher eine mutlimediale Ausstellung auf 595 Quadratmetern zum Weltnaturerbe Wattenmeer. Die interaktiven Installationen zu den Themen Biodiversität, ökologische/geologische Prozesse und Nachhaltigkeit laden zum Hand anlegen ein, denn es gibt eine Menge zu entdecken für alle Sinne. Die drei Themenschwerpunkte sind farblich gekennzeichnet und miteinander vernetzt, so dass man sich wie an einem Faden durch die Ausstellung hangeln kann.

Im zweiten Stockwerk ist das Future-Lab untergebracht, in dem es um Zukunftsfragen der Forschung geht. Als Anreiz zum Mitdenken erhält jeder Besucher eine Chipkarte, auf der Punkte verbucht werden,  die man für die richtige Beantwortung interaktiver Fragen verdienen kann. Am Ende winkt evtl. ein kleiner Preis.

Besuchen kann man die Ausstellung in der Sason täglich von 9-18 Uhr für 5€ (2,50 für Kinder), wenn man eine Norderney-Card vorlegt.

Vom 18. bis 20. September fand erneut das Reit- und Springturnier auf Norderney statt.
Es war ein voller Erfolg.

Mit über 1.400 Starts an drei Tagen feierte das Turnier einen besonderen Besucherrekord mit annähernd 2.000 Besuchern. Auf dem Programm standen die verschiedenen Dressurprüfungen in den Klassen S, M und L. Und in den Springprüfungen das L und M Springen. Die Schauplätze waren die Turnierplätze an der Meierei und der Strand. Am Sonntag endete die Veranstaltung mit einer besonderen Schau: dem S Dressur Reiten.

Wir freuen uns auf die nächste Reitveranstaltung auf unserer Insel.